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Unsere beiden Dörfer Chy Hong I und II

Insgesamt 70 obdachlose Familien haben nun ein Zuhause

Die Dorfbewohner mussten zum größten Teil ihre Hütten selber bauen und das Material, sofern möglich, stellen. Sie bekamen mit lebenslangem Nutzungsrecht eine Fläche von etwa 30 x 9 Metern. Wir unterstützen sie mit Infrastruktur, Know How, Dorfstrukturen (Selbsthilfegruppen) und einigen Materialien. Zudem installierten wir bei jeder Familie ein eigenes WASH mit Regenwasser-Auffangsystem und einer 4.000 Liter Wasserzisterne sowie einer Latrine. Die Dorfbewohner werden im Umgang mit Wasser, Hygiene und dem Bio-Sandfilter geschult. Wir schaffen eine dorfinterne Infrastruktur, wie befestigte Wege durch das Dorf, Tiefbrunnen und einen Kindergarten. Wir schulen die Dorfbewohner auch in der Anlage des eigenen Gartens und nehmen Überproduktionen zu einem fairen Preis ab. Jeder Dorfbewohner hat die Möglichkeit, an einem Ausbildungsprogramm teilzunehmen. Dabei werden handwerkliche Fähigkeiten vermittelt, wie zum Beispiel das Herstellen von Fischreusen oder die wichtigsten Tätigkeiten für den Unterhalt einer Familie.

Bereits 2013 wurde dann nach dem gleichen Muster und nur etwa fünf Kilometer entfernt das zweite Dorf „Chy Hong II“ errichtet. Hier umfasst die Gruppe der nun nicht mehr obdach- und aussichtslosen Schicksale 58 Familien. Bei durchschnittlich sieben Personen helfen wir hier weiteren 400 Menschen. Während des Aufbaus ließen wir vorsichtshalber Helo-Trust, eine britische Minenräumorganisation das Arsenal überprüfen. Wie sich kurz darauf herausstellte eine sehr glückliche Entscheidung, denn es wurden sechs Minen auf dem Gelände gefunden und beseitigt. Aus Sicherheitsgründen haben wir daraufhin einen Zaun in Richtung des weiterführenden Minenfeldes errichtet. Auch Chy Hong II hat inzwischen einen eigenen Kindergarten und jede Familie ein eigenes WASH-System. Dieses WASH wurde zu 75 % vom BMZ, Amt für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit, finanziert.

Beide Dörfer profitieren zudem von der genau in der Mitte liegenden Banan Schule, die wir mit Hilfe des Rotary Clubs Willich ebenfalls durch ein WASH aufgerüstet haben.

Fazit

Beide Dörfer entwickeln sich durch unsere Hilfe und die professionelle Arbeit und Betreuung unserer Partnerorganisation Bareebo prächtig. Sämtliche Erwartungen wurden weit übertroffen und die Menschen haben wieder ein Leben und eine Perspektive. Das ist nachhaltige Entwicklungshilfe.

Wir benötigen Eure Unterstützung u.a. für folgende Projektbereiche:

  • Wartungsarbeiten der sechs Tiefbrunnen und WASH-Anlagen
  • Instandhaltung der Infrastruktur
  • Unterstützung der Betreuungsangebote und Ausbildungsstätten
  • Schulungen im Bereich Hygiene, Landwirtschaft, Fischzucht, etc.