Unsere Fundrider-Tour durch Kambodscha ist vorbei.
Die Not vor Ort wächst weiter – besonders für Familien ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Liebe Freundinnen und Freunde der Kleinen Hilfsaktion,

vor wenigen Tagen sind wir Fundrider von unserer Reise durch Kambodscha zurückgekehrt.
Über 1.500 Kilometer waren wir unterwegs, haben Familien besucht, Notfallhilfe geleistet, zugehört, unterstützt und versucht, dort zu helfen, wo die Not am größten ist.

Unser Anspruch war immer derselbe: den Ärmsten der Armen beizustehen.

Doch während wir inzwischen wieder zu Hause sind, Weihnachten vorbereiten und Zeit mit unseren Familien verbringen, verschlechtert sich die Situation vieler Menschen in Kambodscha dramatisch weiter.

Wenn Armut weiter eskaliert

Entlang der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha ist es zuletzt zu einer erneuten militärischen Eskalation gekommen. Die Folgen treffen nicht die Politik, sondern die Menschen.

  • Familien mussten ihre Dörfer verlassen.
  • Einkommensmöglichkeiten sind weggebrochen.
  • Menschen leben in provisorischen Unterkünften.
  • Sauberes Trinkwasser fehlt.

Viele der Familien, die jetzt in Notunterkünften leben, gehörten bereits zuvor zu den Ärmsten der Armen. Die aktuelle Situation verschärft ihre Lage weiter, oft still, aber existenziell.

Wir waren zuletzt nur noch Touristen

Am Ende unserer Reise waren wir Fundrider nur noch Besucher. Wir konnten zurückkehren, in Sicherheit, in Wärme, in ein Leben mit Optionen.

Unsere Freunde in Kambodscha können das nicht. Unsere Gedanken sind bei den Familien, die wir auf unserer Tour besucht und kennengelernt haben. Gerade jetzt, in der Weihnachtszeit, fühlt sich dieser Kontrast besonders schwer an.

Konkrete Hilfe: Sauberes Wasser für 941 Familien

Deshalb unterstützen wir aktuell einen konkreten Nothilfeaufruf unseres lokalen Partners Rainwater Cambodia. Ziel ist die Versorgung von 941 vertriebenen bzw. geflüchteten Familien mit sauberem Trinkwasser.

Der Bedarf ist klar definiert.

  • Aufbau bzw. Erweiterung einfacher Wasserversorgung.
  • Wassertanks, Leitungen, Zapfstellen.
  • Sichere, hygienische Wasserentnahme in Notunterkünften.

Der dafür benötigte Gesamtbetrag beträgt 1.430 US-Dollar. Ein vergleichsweise kleiner Betrag mit enormer Wirkung.

Denn sauberes Wasser bedeutet in dieser Situation Schutz vor Krankheiten, Würde und Überleben.

Unsere Bitte an euch

Wenn ihr in diesen Tagen an andere denkt, wenn ihr teilen möchtet, was euch möglich ist, dann helft uns bitte, diese konkrete Hilfe möglich zu machen.

Jede Spende zählt. Jeder Beitrag fließt direkt in die Wasserversorgung vor Ort.

Freundinnen, Freunde und Familien aus Berlin haben bereits das erste Lager mitfinanziert. Nun möchten wir weiterhelfen.

Wir danken euch von Herzen für eure Unterstützung, euer Vertrauen und eure Solidarität. Und wir wünschen euch, bei aller Schwere dieser Nachricht, eine friedliche Weihnachtszeit.

Die Kleine Hilfsaktion & die Fundrider